Transatlantic Feedback


In den "wilden 60er Jahren" gab es durch die Stationierung vieler amerikanischer Soldaten in unserer Gegend zu Begegnungen zweier Kulturwelten. Durch die hohe Anzahl schwarzer GI´s in Clubs und Kneipen wurde der Main-Kinzig-Kreis nicht nur zur Hochburg von R&B und Soul, nein, vermutlich wurde sogar in Gelnhausen der "Punk" erfunden. The Monks hiess die Band. Manche sagen heute, sie wären der Gegenentwurf zu den Beatles gewesen. Über sie gibt es eine Dokumentation mit dem Titel "Transatlantic Feedback".

Wikipedia meint:

"In dem Musik-Dokumentarfilm geht es um die legendäre, stilbildende Beat-Band The Monks, über die „Rolling Stone“ schrieb: „Bis heute gibt es nichts in Kunst, Rock, Punk- oder Nut-Rock, das der verrückten konzeptuellen Strenge des Images der Monks und dem rohen, Avant-Biergarten-Sound der einzigen LP der Gruppe Black Monk Time nahe kommt.“

Mitte der 1960er Jahre kam es in der Bundesrepublik zu einem einzigartigen deutschamerikanischen Kulturaustausch: Fünf dort lebende, amerikanische Ex-Soldaten, die während ihrer Militärzeit eine Beat-Band gegründet hatten, trafen auf zwei deutsche Künstler und Beat-Fans. Gemeinsam entwarfen sie ein Band-Konzept, das mit dem gängigen Bild des Beat brach: Die Monks schnitten sich die Haare kurz, rasierten sich Tonsuren und trugen anstelle von Krawatten Galgenstricke um den Hals. Ihre Musik war minimalistisch und aggressiv, ihre Texte ironisch und radikal, ihre Ästhetik provokant und dadaistisch. Die besondere Situation zwischen Adenauer-Politik und Vietnamkrieg, amerikanischer Pop- und wachsender westdeutscher Gegenkultur manifestierte sich in den radikalen Anti-Kriegsliedern der Monks und der eigenwilligen Melange aus anglo-amerikanischem Pop und deutscher Avantgarde.

Heute gelten die Monks als Wegbereiter diverser moderner Musikströmungen; Bands wie Faust, Can, Amon Düül oder Kraftwerk sowie verschiedene Protagonisten des Punk können als ihre direkten Nachfahren angesehen werden. Aus den persönlichen Erinnerungen der fünf Musiker und umfangreichem Archivmaterial wurde der Film rekonstruiert."

Quelle

 

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Screenshots aus der Doku - Alt-Gelnhausen

Natürlich gibt es in dieser Perle auch jede Menge Bilder aus dem alten Gelnhausen, der Coleman Kaserne, dem Panzerplatz und den "heissen Clubs" wie dem legendären "Maxim" zu sehen. Ich habe vor vielen Jahren ein paar Screenshots von der Dokumentation gemacht, als sie im Fernsehen zu sehen war und auf meine Homepage gepackt. Die Zugriffszahlen besonders aus dem Norden der USA war für mich überraschend, scheinbar suchen viele amerikanische Ex-Gelnhäuser immer mal wieder nach solch historischen Bildern.

Ich habe daher die historischen Bilder aus Transatlantic Feedback hier nochmal zusammengefügt. Viel Spass beim Anschauen. Die eingeblendeten Untertitel stammen aus dem Film.

Im Archiv der FR gibt es einen lokalen Artikel über die Monks und ihre Zeit in G-Town.

 

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